Kapitel 37

(1)Zu ebenderselben Zeit wurde Cäsar dieser Bescheid (wörtl.: Plural) gebracht, und es kamen Gesandte von den Häduern und den Treverern:

(2) die Häduer, um sich zu beklagen, daß die Haruden, die unlängst nach Gallien herübergebracht worden seien, ihr Land verwüsteten; sie hätten nicht einmal durch Stellung von Geiseln den Frieden mit Ariovist erkaufen können;

(3) die Treverer aber (brachten die Kunde), daß sich hundert Gaue der Sueben an den Ufern des Rheines festgesetzt hätten, die den Versuch machten, den Rhein zu überschreiten; an der Spitze dieser ständen die Brüder Nasua und Cimberius.

(4) Hierdurch stark beunruhigt, glaubte Cäsar sich beeilen zu müssen, damit nicht, wenn sich die neuen Scharen der Sueben mit den alten Streitkräften Ariovists vereinigt
hätten, weniger leicht Widerstand geleistet werden könne.

(5) Nachdem daher die Verpflegung möglichst schnell beschafft worden war, zog er in
Eilmärschen Ariovist entgegen.