Gedicht 101
Nachdem ich durch viele Völker und viele Meere gefahren bin, komme ich
zu diesem unglücklichen Totenopfer, mein Bruder, damit ich dich mit der letzten
Gabe anläßlich des Todes beschenke und damit ich die stumme Asche vergeblich
anspreche, da mir ja das Schicksal dich selbst genommen hat, ach armer, mir all
zu früh entrissener Bruder! Jetzt jedoch nimm diese Gabe an, die nach
althergebrachter Sitte der Vorfahren für die traurigen Totenopfer überliefert
worden ist, diese Gaben die von brüderlichen Tränen triefen, und sei für
immer gegrüßt und lebe wohl .
vielen Dank an Bastian
Spaeth (Homepage)